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Motorsport

TOYOTA GAZOO RACING SICHERT SICH DEN NÄCHSTEN WM-TITEL

  • Rennsieg zum Abschied von Kazuki Nakajima

  • Conway, Kobayashi und López gewinnen Fahrerwertung

  • 100-prozentige Siegquote für Toyota in laufender Saison

Toyota Gazoo Racing hat zum Abschluss der diesjährigen FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) einen weiteren Doppelsieg eingefahren. Bei den Acht Stunden von Bahrain konnten beide Toyota Trios feiern: Das eine holte sich den Sieg im Rennen, das andere den Fahrertitel.

Kazuki Nakajima beendete seine glanzvolle Langstreckenkarriere standesgemäß: Im Toyota GR010 Hybrid mit der Startnummer 8 sicherte er sich gemeinsam mit Sébastien Buemi und Brendon Hartley den Rennsieg – und verwies die Teamkollegen auf den zweiten Platz. Nakajima ist dreimaliger Le-Mans-Sieger und hat insgesamt 17 Siege in 59 WEC-Rennen eingefahren. 2018/19 gewann er den WM-Titel.

Die aktuellen Le-Mans-Sieger und Bahrain-Zweitplatzierten Mike Conway, Kamui Kobayashi und José María López im Toyota #7 konnten sich mit dem Weltmeistertitel trösten. Kobayashi ist nun Japans erster Zweifach-Weltmeister auf vier Rädern, während López als zweiter Argentinier gleich fünf FIA-Titel sein Eigen nennt und damit in die großen Fußstapfen von Juan Manuel Fangio tritt.

Auch das Team, das bereits vor dem Finalrennen als Weltmeister feststand, setzte einen neuen Meilenstein: Toyota Gazoo Racing hat als erstes Team alle WEC-Rennen einer Saison gewonnen. Neun Siege in Folge markieren die 100-prozentige Quote.

Dabei mussten die beiden Toyota GR010 Hybrid in den ersten Runden einen Rückstand aufholen. In spannenden Rad-an-Rad-Duellen setzten sich die Toyota Piloten allerdings an die Spitze. Das Fahrzeug #8 konnte seinen Vorsprung dabei sukzessive ausbauen, selbst ein unerwarteter, im Rahmen eines planmäßigen Boxenstopps durchgeführter Lenkradtausch konnte die Crew nicht aufhalten.

Nakajima gebührte die Ehre des letzten Stints – und der Siegdurchfahrt. Nachdem er im Januar 2012 die ersten Runden im Toyota TS030 Hybrid drehte, lenkte er nun das aktuelle Hypercar mit 7,351 Sekunden Vorsprung über die Ziellinie. López durfte sich als Zweiter über den WM-Titel freuen.

„Wir haben alle sechs Rennen im ersten Jahr der Hypercar-Ära gewonnen. Das war nicht immer einfach, aber ich bin wirklich dankbar, dass diese beiden Autos zu Champions geworden sind. Vielen Dank, Jungs“, freut sich Teamgründer Akio Toyoda. „Kamui, Mike und José: Glückwunsch zum Sieg in Le Mans, Glückwunsch zur Fahrermeisterschaft. Lassen Sie mich noch ein paar Worte des Dankes sagen. Zum einen möchte ich mich bei den Partnern bedanken, die den Kampf in der neuen Hypercar-Klasse unterstützt haben, zum anderen bei den Fans, die uns weiterhin unterstützen. Danke, dass ihr auch in dieser Saison mit uns gekämpft habt. Ein großer Dank geht auch an Kazuki, der nach diesem Sieg in Bahrain nicht mehr auf dem WEC-Fahrersitz Platz nehmen wird. Kazuki hat uns seit 2012 unterstützt und in zehn Jahren rund 30.000 Kilometer zurückgelegt.“